Arten

 

 


Gottesanbeterin

 

Die Gottesanbeterin , als einzige heimische Fang-schreckenart ist in Deutschland streng geschützt und in der Roten Liste Kategorie 3 aufgeführt. Auf unseren Trockenrasenflächen mit halbhoher Vegetation findet diese wärmeliebende Art sehr gute Lebens-bedingungen vor.

 

 

Mauereidechse

 

Die Mauereidechse gehört zur Familie der "Echten Eidechsen" die 280 Arten umfasst, darunter auch die in Deutschland heimische Smaragdeidechse, die Zauneidechse und die Waldeidechse.

 

 

 

 

 

Schlingnatter

 

Die streng geschützte ungiftige Schlingnatter, aufgrund ihrer glatten, ungekielten Schuppen auch als "Glattnatter" bezeichnet, ist in vielen Gebieten bedroht. In der nationalen Roten Liste wird sie mit Stufe 3 als "gefährdet" und in Deutsch-land je nach Bundesland von "gefährdet" bis "vom Aussterben bedroht" geführt.

 


Schwarzstorch

 

Lebensraum des Schwarzstorches sind urwüchsige, geschlossene Laubmischwälder mit kleinen Fließgewässern, Tümpeln und Lichtungen, die er als Nahrungshabitate nutzt. Auch auf extensiv genutzten Wiesen in Waldrandnähe geht er auf Nahrungssuche. Er ernährt sich überwiegend von kleinen Fischen, Wasserinsekten und Amphibien.

Turmfalke

 

Der Turmfalke ist eine unserer kleinsten Greifvogelarten und kommt weit verbreitet in allen Kontinenten vor. Er ist sowohl Bewohner von Kulturland-schaften in Verbindung mit Feldgehölzen und Wald-rändern, als auch Bewohner zusätzlichen Lebensraums in Städten.

 

 

Rotmilan

 

Der Lebensraum des beeindruckenden Greifvogels mit einer Spannweite von bis zu 1,70 m und gegabeltem Schwanz, im Volksmund auch Gabelweihe genannt, sind offene, abwechslungsreiche Landschaften mit einem Mosaik aus Äckern, Wiesen, Weiden und Wäldern.

 

 

 

Steinkauz

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Der streng geschützte Steinkauz gilt in Deutschland mit einem Bestand von ca. 6000 Paaren als stark gefährdet. In Hessen besiedelt er vornehmlich nur noch die südlichen Landesteile.

 

 

 

 

 

Fischadler

 

Nach intensiver menschlicher Verfolgung des "Fischräubers" im 19. und 20. Jahrhundert galt der Fischadler in den1950ziger Jahren in Westdeutschland als ausgerottet. Er konnte sich nur noch in wenigen Bundes-ländern Ostdeutschlands halten.

 

 

 

Uhu

 

Der Uhu ist mit einer Flügel- spannweite von bis zu 1,80 m und einer Größe von bis zu 70 cm weltweit die größte Eule. Das Weibchen ist deutlich größer als das Männchen, jedoch besitzen beide ein gemustertes Gefieder in verschiedenen Brauntönen, das ihnen eine ausgezeich-

nete Tarnung verleiht.

 



Kammmolch

 

Mit einer Länge von bis zu 18 cm ist der Kammmolch die größte heimische Molchart. Seinen namengebenden gezackten Rückenkamm zeigt das Männchen während der Wassertracht und besitzt einen perlmuttfarbenen sog. "Milchstreifen" an den Schwanzseiten.

 

 

 

Wechselkröte

 

Die Wechselkröte wird in der Europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie im Anhang IV geführt und ist somit nach BNatSchG eine streng geschützte Art. Für diese Arten gelten die strengen Schutzverordnungen auch außerhalb von FFH-Gebieten. Die Populationen der Art sind möglichst in einem günstigen Erhaltungszustand zu bewahren bzw. zu überführen.


Mopsfleder-    maus

Die Mopsfledermaus ist als Anhang II und IV Art der FFH-Richtlinie eine streng zu schützende Art von gemein-schaftlichem Interesse, für deren Erhaltung besondere Schutzgebiete auszuweisen sind. Nach der nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt ist sie eine Verant-wortungsart, für deren Schutz und Erhalt Deutschland besondere Verantwortung trägt.

Bechsteinfleder-maus

Die Bechsteinfledermaus ist eine typische Waldfleder-mausart, die als Anhang II und IV Art der FFH Richtlinie, als stark gefährdete Art der Roten Liste Kategorie 2 und einem Verbreitungsschwerpunkt in Deutschland zu den Verantwortungsarten gehört und unter besonderem Schutz steht.

 

 

 


Biber

 

Der streng geschützte Biber galt durch seine starke Bejagung im 19. Jahrhundert in Deutschland als fast ausgerottet. Inzwischen haben sich die Bestände durch Schutz- und Auswilderungs-maßnahmen erholt.

 

 

 

 

 

Zitronenfalter

Zitronenfalter haben mit etwa 11-12 Monaten die höchste Lebenserwartung aller mitteleuropäischen Schmetterlinge und halten Winterschlaf entgegen anderen Schmetterlingsarten frei in der Vegetation.

 

 

 

Wolf

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Der Wolf, eine der einstmals weitverbreitetsten Säugetier-

arten, wurde durch seine intensive Verfolgung in den vergangenen Jahrhunderten stark dezimiert. In vielen Regionen Europas war er verschwunden und galt in Deutschland als ausgerottet. Seit 30 Jahren jedoch erholen sich die Bestände.

 

 

Blauflügelige Ödlandheuschrecke

Die Trockenheit und Wärme liebende Blauflügelige Ödlandheuschrecke besiedelt vegetationsarme Lebens-räume wie Brachflächen mit offenem Boden oder Sand-trockenrasen,  wobei sie mehr Vegetation toleriert als ihre nahe Verwandte die Rot-flügelige Ödlandheuschrecke.

 


Bocksriemen-zunge

 

Die streng geschützte Orchidee aus der Gattung der Riemenzungen benötigt klimatisch begünstigte Standorte mit kalkreichen, stickstoffarmen, oft steinigen Lehmböden.