Gottesanbeterin

 

Die Gottesanbeterin, als einzige heimische Fangschreckenart, ist in Deutschland streng geschützt und in der Roten Liste Kategorie 3 aufgeführt.

 

Auf unseren Trockenrasenflächen am Heppenheimer Schlossberg mit halbhoher Vegetation findet diese wärmeliebende Art sehr gute Lebensbedingungen vor.

 

Die Eiablage erfolgt im Herbst, wobei das Weibchen ein Gelege aus einer schnell erhärtenden Schaummasse an Blättern, Grashalmen und an Steinen in Spalten der Trockenmauern, an diversen Hölzern oder Pflanzen ablegt.

 

Aus ca. 100 - 200 Eiern schlüpfen im Frühjahr die Larven, die auf den Wiesen ein reichhaltiges Angebot an Insekten vorfinden und im Laufe von sechs Häutungen zu geschlechtsreifen Gottesanbeterinnen heranwachsen.